
Hilfreiches :: Datenbankanbindung per ODBC (2/4)
Automatisierte Installation
In aktuellen ActiveState Perl-Versionen (ab 5.6)
ist das Modul bereit standardmäßig integriert, einfach einen Blick in die HTML-Dokumentation werfen,
ob die Modul-Help-Seite dabei ist. In diesem Fall muß nichts weiter gemacht werden.
Bei früheren Versionen kann das Modul über den Perl Package Manager
einfach nachinstalliert werden. Dazu in einem Dos-Fenster ppm eingeben und dann, nach dem Start
der Shell, den Befehl install Win32-ODBC und das Modul wird mit der Dokumentation
(direkt aus dem Netz) installiert, d.h. es muß eine Verbindung zum Internet bestehen.
Wenn das nicht klappt, kann hier das Modul heruntergeladen werden und nach dem readme-File
auch ohne Internetverbindung installiert werden.
Manuelle Installation
Kommen wir zur manuellen Installtion des Perl-ODBC-Moduls. Das eigentliche Modull besteht aus
zwei Dateien, der üblichen PM-Datei und einer pll.
Download
Bevor Ihr das Modul installieren könnt
muß man es natürlich downloaden. Die garantiert neuesten Versionen findest
man unter ftp.roth.net oder bei
CPAN. Für meine
Beispiel habe ich die Version V970208 verwendet.
Installation
Die Installation ist denkbar einfach. Das Archiv der Moduls enthält jede
Menge Dateien, man braucht aber eigentlich nur das Modul: /LIB/Win32/ODBC.PM
und die ODBC.PLL-Datei. Bei der ODBC.PLL ist es wichtig, welche
Perl-Version eingesetzt wird. Ist die Version 5.003 oder höher, muß man die
PLL-Datei aus dem Beta-Verzeichnis nehmen, sonst klappt es nicht. Also
dann einfach die beiden Dateien ins gleiche Perl-Unterverzeichnis kopieren,
wie die Verzeichnis-Struktur im Archiv.
Nutzung im Script
Nachdem die Installation erfolgreich vollzogen wurde, kann man schon auf das
Modul mit dem üblichen USE-Befehl zugreifen (Groß-/Kleinschreibung beachten):
use Win32::ODBC ;
So das war die Installtion des Moduls und die Einbindung der Datenbank in das
Windows-System. Jetzt kann es mit den ersten Schritten der Programmierung losgehen.
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