Die frei eingebettete Datenbank Berkeley DB aus dem Hause Oracle trägt nun, wie die Server-Datenbank, die Bezeichnung "11 g Release 2". Der große Versionssprung von 4 zu 11 lässt sich unter anderem mit einer neuen Schnittstelle rechtfertigen. Berkeley DB lässt sich erstmals mit SQL-Statements bedienen.Die API orientiert sich an der ebenfalls freien SQLite, welche unter anderem in Mac OS X und in Adobes Lightroom im Hintergrund arbeitet. Wie Oracle ankündigte sind alle für SQLite verfügbaren Werkzeuge auch mit Berkeley DB funktionstüchtig.
Neu dabei sind JDBC- und ODBC-Treiber und eine Android-Version der Datenbank. Varianten gibt es bislang für Linux, Windows, BSD, Solaris, Mac OS X, VxWorks und andere POSIX-Betriebssysteme. Ab dem 31. März soll Berkeley 11 g R2 zum Download bereitstehen.
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