Der Abschluss der Entwicklungsarbeiten an Firefox 3.6 nähert sich dem Ende. Nach 5 Betaversionen veröffentlicht das Mozilla-Team das 1. Release Candidate als Testversion.Nach der Veröffentlichung des Release Candidate (RC1) sind keine große Änderungen mehr zu erwarten, es geht vorrangig um das Beseitigen von Fehlern.Der Umgang mit Softwareerweiterungen anderer Hersteller wurde dahingehend geändert, das das Components-Verzeichnis gesperrt wurde. Hier befindet sich viel eigener Firefox-Code und Erweiterungen versuchen dort anzusetzen, um den Browser mit neuen Funktionen auszurüsten. Vorteile gibt es keine, so die Entwickler. Nachteile aber umso mehr: Benutzer können solche Erweiterungen nicht mehr über den Add-on-Manager verwalten und eine Versionsnummernkontrolle gibt es auch nicht. Daraus resultieren Abstürze, ein Update des Firefox-Codes lässt die Erweiterungen inkompatibel werden. Dieses Eingangstor wurde mit RC1 nun geschlossen.
Theora-Videos, die über den Videotag eingebunden werden, können direkt vom Browser über das Kontextmenü in den Vollbildmodus gesetzt werden. Ausserdem gibt es nun Personas direkt im Browser, zum weiteren Anpassen des Aussehens an Nutzerbedürfnisse. Dafür brauchte es zuvor ein Add-on.
Firefox 3.6 RC1 gibt es für Windows, Mac OS X und Linux . Ein Veröffentlichungstermin für die finalen Version des Mozilla-Browsers steht noch nicht fest.
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