Die Version 7.1 des freien BSD-Derivat FreeBSD ist veröffentlicht worden. Mit dabei ist ein neuer Scheduler, der auf Multicore-Systemen für höhere Leistung sorgen soll. Durch Änderungen am Bootloader kann von USB-Geräten gestartet werden.Der neue Standard in den Generic-Kerneln AMD64 und i386 ist der neue ULE-Scheduler. Das Betriebssystem soll auf Multicore-Systemen auch bei vielen Workloads schneller reagieren. In FreeBSD 7.0 war ULE bereits enthalten, konnte dort aber nicht standardmäßig zum Einsatz kommen.
Neu ist auch die Unterstützung für das dynamische Tracing-Framework DTrace. Es handelt sich dabei um eine von OpenSolaris übernommenen Technologie, die es erlaubt, Kernel-Probleme zu untersuchen. Zudem wurde der Bootloader verändert, damit von USB-Geräten gestartet werden kann. Weitere Verbesserungen soll der neue NFS Lock Manager bringen. Mit dabei ist KDE in Version 3.5.10 und Gnome in Version 2.22.3.
Die Version 7.1 steht unter freebsd.org zum Download für AMD64, i386, IA64, PC98, PowerPC sowie Sparc64 bereit.
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