MySQL-Entwickler haben unter dem Namen "Drizzle" eine neue Version der freien Datenbank angekündigt. Einsatzmöglichkeiten des abgespeckten MySQL-Servers nennt Brian Aker in seinem Blog: Datenbanken ohne eingebaute Geschäftsprozesse, Cloud-Umgebungen und Multi-Core-Architekturen.Auf Drängen vieler MySQL-Nutzer aus Unternehmen kamen in den letzten Jahren viele Features hinzu, diese fehlen in Drizzle. Prepared Statements und Views, Stored Procedures, Trigger und der Query Cache fallen weg. Drizzle soll als echtes Open-Source-Projekt betrieben werden, die Entwickler setzen, wo möglich, nur freie Bibliotheken ein.
Zweieinhalb Jahre wird bereits an der MySQL-Nachfolgeversion 5.1 gearbeitet, aufgrund zahlreicher Fehler ist an einen Produktionseinsatz noch nicht zu denken. Parallel wird an der Version 6 entwickelt, allerdings hat deren Chef-Architekt Jim Starkey das Projekt vor Kurzem verlassen.
Auch Drizzle liegt bislang in keiner produktionsreifen Version vor. Entwickelt wird Drizzle, was im Übrigen soviel wie Nieselregen bedeutet, von Brian Aker Zak Greant, Monty Taylor und Jay Pipes. Den Code gibt es für Interessenten zum Herunterladen auf Launchpad.
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