Die von eBay gewünschten Synergie-Effekte mit der VoIP-Tochter Skype haben sich bisher nicht eingestellt. John Donahoe, CEO des Online-Auktionshauses, spricht gegenüber der Financial Times von einer Neubewertung der Situation, wenn die Synergien nicht stark genug sind. Damit sind zum ersten Mal mögliche Verkaufsgerüchte bestätigt worden.Rund 3 Milliarden US-Dollar hat eBay im September 2005 für Skype bezahlt. Allerdings hat sich Skype seitdem finanziell nicht wie erwartet entwickelt. Andere gewünschte Efekte, z.B. die verbesserte Kommunikation zwischen Käufern und Verkäufern, blieben ebenfalls aus.
An sich sei Skype ein tolles Unternehmen, sagt Donahoe dem Magazin. Im ersten Quartal wurden 126 Millionen US-Dollar umgesetzt, ein Plus von 60%. Insgesamt nutzen 309 Millionen Menschen die Skype-Telefonie. Allerdings nutzen die meisten Kunden den kostenlosen Service.
Gerüchte um den Verkauf des Zahlungsdienstleisters PayPal weist Donahoe zurück. Paypal erfülle eine zentrale Funktion im Auktionsgeschäft.
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