Mit Mozilla Prism lassen sich verschiedene Webapplikationen aus dem Browser herauslösen und als eigenständige Applikationen auf den Desktop holen und benutzen. Prism ist der neue Name für den Mozillas WebRunner und steht als Version 0.8 zum herunterladen bereit.Im Gegensatz zu den teilweise proprietären Konkurrenzprodukten Microsoft Silverlight und Adobe AIR will das Mozilla-Team auf der Basis von Webstandards arbeiten. Die Applikationen werden in einem eigenen Fenster ohne Browserbedienelemente dargestellt.
Jede Webapplikation erhält ein eigenes Icon und kann auch im Windows-Startmenü verknüpft werden.
Prism wird aber keine komplett neue Plattform, sondern ist stark mit dem Browser Firefox verknotet. Damit ist aber auch eine stabile Kombination bei der Nutzung von HTML, JavaScript, CSS und Canvas gegeben. In Planung steckt ein Feature, dass es den Nutzern erlaubt, Webapplikationen per Klick aus Firefox direkt auf den Desktop zu verschieben.
An den Versionen für MacOS und Linux wird zurzeit noch gearbeitet, die Version 0.8 gibt es derzeit nur für Windows Betriebsysteme.
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