Das technische Beratungsgremium des International Committee for Information Technology Standards (INCITS) hat dem Microsoft Office OpenXML die Standardisierung verweigert. Die erforderliche Zweidrittelmehrheit wurde nicht erreicht.Seit Ende 2006 ist das OpenDocument Format (ODF) als ISO-Standard anerkannt, Microsoft wollte im Gegenzug sein eigenes Format OpenXML ebenfalls zum ISO-Standard empfehlen.
Durch die Standardisierung hätte die Redmonder Softwareschmiede für das Oficeprogramm MS Office eine gute Position gehabt, bei staatlichen Institution häufiger eingesetzt zu werden, da diese Institutionen vermehrt auf offene Standards setzen.
Zu den kritischen Ländern des Beratungsgremium gehören Dänemark, Frankreich und Norwegen, die sich im vergangenen Jahr für das OpenDocument Format (ODF) ausgesprochen haben. Diese Länder plädieren für ODF weil es offener und kostengünstiger ist. Software wie OpenOffice oder StarOffice sind für das Budget von Regierungsbehörden weitaus vorteilhafter als MS Office.
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