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Szene.News  »  Google und der Datenschutz

30.05.2007 / 17.17

Die Datenschutzgruppe der Europäischen Kommission mit dem Namen Artikel 29 Gruppe hat Google aufgefordert binnen einer gewissen Frist einen Fragenkatalog zu beantworten. Vorrangig geht es um die Speicherung aller Suchanfragen und weiteren damit verbundenen Benutzerdaten. Die unabhängigen EU-Experten wollen von Google genaue Asukunft darüber, was mit den Daten geschieht und in welcher Form diese ausgewertet werden.

Bis vor kurzem speicherte Google jede Suche auf unbestimmte Zeit, und das auf der ganzen Welt. Nach Angaben des Suchmaschinenprimus geschieht das vorrangig aus Sicherheitsgründen. Die Datenschutzbehörde Norwegens hat bereits vorab eine separate Untersuchung eingeleitet. "Wir sehen keinen Grund, warum das Unternehmen diese Daten für einen längeren Zeitraum archiviert", so Norwegian Data Inspectorate.

Wie auch immer, Google hat vor einigen Wochen den Speichervorrat an Benutzerdaten auf eineinhalb bis zwei Jahre eingeschränkt, was die EU-Datenschützer als Schritt in die richtige Richtung sehen.

Unternehmen wie Microsoft, Yahoo und Ebay werden demnächst vermutlich ebenso mit den Fragen der Expertengruppe zu kämpfen haben. Ob deren Sammlung der Benutzerdaten den strengen Datenschutzrichtlinien der EU entsprechen, bleibt abzuwarten.

Gleichzeitig will Google aber auch den neuen Dienst "Web History" ("was habe ich vor zwei Jahren gesucht und angeklickt?") auf den Markt bringen und Google-Boss Schmidt kündigt in einem Interview an: "Wir sammeln zukünftig mehr persönliche Nutzerdaten". Das wird schwer mit dem EU-Datenschutz in Einklang zu bringen sein. Vermutlich können nur Daten registrierter Nutzer eingesetzt werden, die eine entsprechende Einwilligung abgeben.

Mit den personalisierten Daten will der Google-CEO ein noch weiterreichenderes Netz an Auskünften aufbauen. Google soll Antworten geben auf Fragen wie "Was mache ich heute?" oder "Welcher Job passt zu mir?". Doch dafür sind mehr persönliche Daten notwendig. Interessen und Lebensgewohnheiten der Anwender müssen ermittelt werden. Die Interessenprofile erlauben dann aber auch das Anzeigen von personalisierter Werbung.

Weitere Probleme gründen auf den unterschiedlichen Rechtssystemen mit jeweils abweichenden Bestimmungen zum Datenschutz. Google und auch Ebay transferieren die Daten deutscher Anwender in die USA, womit dann US-Recht zum Zuge kommt. Ein weiterer Dorn im Auge der Datenschützer ist der damit mögliche Zugriff auf Daten durch US-Sicherheitsbehörden.


URL:   http://ec.europa.eu/justice_home/fsj/privacy/workinggroup/index_de.htm
Autor:Marky
E-Mail:support@perlunity.de



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