Jimmy Wales, der Wikipedia-Gründer hat große Ziele. Mit seinem Unternehmen Wikia will er zu einem der weltweit größten Medienkonzernen mit frei zugänglichen Inhalten werden. Das Portal Wikia wird keine Verbindung zum Nachschlagewerk Wikipedia haben und besteht aus einer Bibliothek zu 2.000 Themen in über 50 Sprachen sowie einer Magazinsparte mit Nachrichten. Seine Planungen reichen weiter. Schon Ende des Jahres soll Wikia Search an den Markt. Die Suchmaschine soll offen und transparent werden, eine Nutzergemeinschaft soll Webseiten positiv oder negativ bewerten, worauf sich eine Rangfolge ergibt. Der Suchdienst wird sich über Werbung finanzieren.
Erfolg oder Nicht-Erfolg bleibt abzuwarten, zumal auch Microsoft Millionen investiert, um gegen Google eine eigene Suchmaschine zu entwickeln. Wir Nutzer können nur hoffen, dass es endlich zu etwas mehr Transparenz und Konkurrenz kommt und dieses Monopol etwas aufgebrochen wird.
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