
Session-Tracking (1/2)
Der Kern vielen Web-Dienste ist die Profile-Datenbank der Mitglieder.
Die Ausgestaltung der Applikation zur Verwaltung und Einsicht der
Daten und deren Integrationsgrad sind wichtige Kriterien für die
erfolgreiche Bildung eines solchen Dienstes. Unabhängig von der Wahl der
Software-Strategie und den jeweils damit verbundenen Problemen,
erfordern alle Technologien für eine vollständige Integration die
Identifikation eines Mitgliedes über die gesamte Aufenthaltsdauer
in dem Web-Dienst (Session-Tracking). Bei dem Login eines Mitgliedes
wird eine SessionID generiert, die zusammen mit dem Benutzernamen in
der Datenbank gespeichert wird, das Mitglied eindeutig identifiziert
und dem Mitglied über die gesamte Aufenthaltsdauer zugeordnet wird.
Für diese Zuordnung bzw. Weitergabe der SessionID bei der Navigation
durch den Webdienst stehen verschiedene technische Möglichkeiten zur
Verfügung:
Cookies
Cookies sind Informationen in Form einfacher ASCII-Texte,
die von einem WWW-Server auf dem Rechner des Clients gespeichert
und später wieder abgerufen werden können. Für die Identifikation
der Mitglieder kann die SessionID clientseitig gespeichert werden
und bei Bedarf von der jeweiligen Dienst-Applikation vom Client
wieder abgerufen werden. Cookies sind aber häufig Verursacher von
Sicherheitsproblemen und gelten als imageschädigend und unprofessionell.
Sie werden deshalb gerne im Browser deaktiviert und garantieren somit
kein durchgängiges Session-Tracking und sind somit nicht zu empfehlen.
Es sein allerdings angemerkt, dass dies die einfachste Methode des
Session-Trackings ist und auch bei vielen Anwendungen Verwendung
findet.

CookieCentral
Leitfaden zum Aufbau von Sicherheitskonzepten
URL-Coding per Parameter
Bei dieser Methode wird die SessionID an jede Internet-Adresse
(Link) innerhalb des Community-Angebotes als Parameter angehängt
(z.B. http://www.server.de/cgi-bin/forum.cgi?sid=3434343).
Dies hat einen sehr hohen Implemtentierungsaufwand zur
Folge und ist sehr fehleranfällig, da alle Elemente des
Dienst-Angebotes angepaßt werden müssen. Zudem kommt das
Problem, daß an statische HTML-Seiten keine Parameter übergeben
werden können. Dies hat zur Folge, daß der Einsatz schneller
statischer HTML-Seiten nicht mehr in Frage kommt, wenn eine
komplette Integration angestrebt wird, was den Zugriff auf diese
Seiten unnötig verlangsamt. Diese Technik kommt i.d.R.
bei Einzelapplikationen oder "Application Frameworks"
(z.B. Community Engines oder auch PHP oder JAVA) zum Einsatz.

PHP - Sessionmanagement
Kommentare
Noch keine Kommentare vorhanden.
Kommentar anfügen
|