Womit du deine Quelltext schreibst spielt prinzipiell keine Rolle. Der Interpreter muss nur in irgendeiner Weise damit gefüttert werden. Du kannst den Interpreter zum Beispiel in der Eingabeaufforderung aufrufen.
C:\>perl.exe
Nach dem Aufruf erwartet der Interpreter auf die Eingabe des Quelltextes. Für das erste Skript reicht die Eingabe von
print "Hello World!\n";
gefolgt von Enter. Damit der Interpreter den Quelltext auch ausführt muss man ihn nun mitteilten dass das Ende des Quelltextes erreicht ist, unter Windows gibt man dazu Strg + Z gefolgt von Enter ein. Strg + Z erzeugt das EOF-Zeichen (End Of File).
Dies ist die direkte Art den Interpreter mit Quelltexten zu fuettern, der Nachteil ist die umständliche Eingabe und dass man bei jeden Aufruf den Quelltext erneut eingeben muss.
Eine weitere Möglichkeit ist die Angabe des Quelltextes in einen so genannten Einzeiler. Mit folgenden Aufruf erreicht man das gleiche Ergebnis wie im oberen Beispiel.
C:\>perl.exe -le "print 'Hello World!';"
Der Quelltext wird in diesen Fall dem Interpreter als Argument übergeben.
Auch diese Variante ist nicht gerade elegant, für kurze Quelltextstücke kann es jedoch von Vorteil sein, die Quelltexte direkt in der Eingabeaufforderung einzugeben statt für alles eine extra Textdatei anzulegen.
Und damit kommen wir zur dritten und letzten Möglichkeit einen Quelltext mit Perl zu interpretieren: Man nimmt sich einen beliebigen Texteditor zur Hand (bspw. Notepad), speichert den Quelltext in einer Datei und mit den Aufruf von
C:\perl.exe Dateiname
wird der Quelltext in der Datei dann interpretiert.
Wenn du die Dateien mit der Dateiendung 'pl' abspeicherst, können die Skripte durch einen Doppelklick auf die Datei aufgerufen werden.
Einen weiterführenden Einstieg findest du unter
http://wiki.perl-community.de/bin/view/Wissensbasis/PerlTutorial
Kapitel 2 behandelt den Aufruf des ersten Programms.
Dieser Text steht unter der GFDL.
Datum: 15.02.2007-01:03
